Kirche

Die Heinersdorfer Kirche soll in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut worden sein. Die Art der Bauweise hat die typischen Merkmale, die etwa bis 1250 unter den pommerschen Her-zögen üblich ist. Die Kirche ist vom Typ her Einschiffung mit gleichbreitem Westturm. Der eingezogene Chorteil ist mit einem aus Feld-steinen gemauerten flachen Kreuzgewölbe ausgestattet. Ende des 17. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind die Schäden des 30-jährigen Krieges beseitigt worden. Unter dem Markgrafen Philipp in Schwedt schuf der Bildhauer George Mattarnovy zwischen 1702 und 1705 den Altar. Die Kanzel ist eine Spät-renaissancearbeit etwa um 1650.

Um 1695 wird eine Kirchenglocke erwähnt und im 18. Jahrhundert werden 2 Bronzeglocken gestiftet.

Eine besonders schöne Arbeit ist der silbervergoldete Abendmahlskelch, der aus der 1. Hälfte des 17. Jh. stammt und den der Pastor Stanlo Nippio über den 30-jährigen Krieg gerettet hat. Erhalten blieb auch die aus Messing getriebene Taufschale, sie wird auch „Nürnberger Schüssel“ genannt.

Seit 1713 gibt es eine Turmuhr.

Im Jahr 1858 wird die Orgel von Kaltschmidt aus Stettin eingebaut, die heute noch konzertfähig ist.

Das Leben in der Kirchengemeinde Heinersdorf wurde seit Jahrzehnten durch das Wirken von Pfarrer e.R. Hartmut Schulz geprägt. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die Kirche als Kleinod und Wahrzeichen unseres Dorfes erhalten geblieben ist.

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